Die Fryas – eine Erfindung? Nein … ein starker Ansporn!

Noch heute gibt es in Friesland den Aufruf: Eala Frya Fresena! Steht auf, ihr freien Friesen!

So müsst ihr wissen, dass es einmal eine Zeit gab (vor Beginn unserer christlichen Zeitrechnung) – unsere Geschichtsschreiber haben sie leider vergessen (müssen) – in der in ganz „Europa“ Menschen lebten, die sich die Fryas, die Freien, nannten. Starke, gesunde, kreative und sehr individuelle Menschen, die in Dorfgemeinschaften lebten und sich gegenseitig unterstützten. Immer wieder gingen Dorfmitglieder von Zeit zu Zeit zu Fuß oder zu Pferd auf Reisen, um neue Dinge zu erleben, den eigenen Horizont zu erweitern und Handel zu treiben. Ja, diese frühen Völker standen in Kontakt zueinander. Manchmal waren Menschen 2-3 Jahre unterwegs, knüpften dabei neue Kontakte und lebten zeitweise mit anderen Sippen.

Was alle vereinte war, dass sie matriarchale Regeln hatten: jeder Mensch, jede Familie hatte ein Stück Land, auf dem er alles anbaute, was er für sein Leben brauchte, auf dem er Tiere halten konnte. Das war damals kein „Grundrecht“, sondern Grundlage eines guten Zusammenseins! Damit war jeder unabhängig und konnte sein Leben gestalten, wie es seinen Neigungen entsprach.

Die „Mutter“ wurde angerufen bei Uneinigkeiten. Ihre Gesetze waren die Gesetze der Natur und Regeln gab es ausschließlich zur Erhaltung von Freiheit, Individualität und lebendiger, unterstützender Gemeinschaft. Auch die Könige unterlagen diesen Regeln. Regierten sie nicht förderlich für ihre Landesmenschen, wurden sie abgesetzt. Man wusste auch, dass eine Mehrheit irren konnte!

Natürlich gab es Krankheiten und Tod. Das gehörte zum Leben, was man für die heutige Zeit nicht mehr sagen kann. Es scheint so, als ob heute alle Welt in Panik davor ist, krank zu werden und zu sterben. Woran liegt das? Was war damals anders?

Damals waren die Menschen Teil der Natur und verehrten sie in Wralda als der Quelle allen Lebens und aller Dinge. Sie sorgten sich nicht um die Zukunft, sondern lebten ihr Leben in Freiheit, Frieden und „Minne“.

Niemand konnte die Menschen damals mit Werbesprüchen und Glaubensbekenntnissen locken. Diese Menschen prüften, ob ihnen etwas gut tat, oder nicht. Sie ließen sich nicht einfangen von Verlockungen, sondern achteten immer darauf, ob es ihrer Freiheit diente oder nicht. Denn sie wussten sehr klar: wenn sie selbst nicht frei und unabhängig waren, waren sie nicht gesund. Wenn sie nicht gesund waren, konnten sie auch die anderen nicht mit ihrer Kraft unterstützen.

Dass es dennoch damals Machtwillige gab und auch Leichtgläubige, die sich hinters Licht führen ließen, sehen wir heute, denn dies ist der Preis der Freiheit. Sie gilt auch für die Machtdürstigen der Welt. Diese erkannten immer mehr, wie sie andere beeinflussen konnten – durch Schmeicheleien, Hinterlistigkeit und angsteinflößende andauernde Berieselung mit Negativbotschaften. Wenn man heutzutage die sogenannten „Nachrichten“ im Fernsehen betrachtet, ist das nichts anderes! Andauernde Berieselung mit Negativbotschaften, die uns in Angst halten! Falsche Schmeicheleien, welche eine andauernde Beschäftigung mit krankmachender Arbeit und andauerndes Funktionierenmüssen und Erfolg-haben-müssen verursachen. Hinterlistiges Schaffen von Abhängigkeiten, welche ein andauerndes rennen um Geld und Konsumgüter verursachen, etc.… … …

Und immer genauer haben die Macht- und Geldgierigen der Welt ihre Macht erkannt und erweitert. Bis wir heute schlußendlich eine Art Geld- und Medizin-Diktatur haben, der sich sehr viele Menschen unterordnen. Und witzigerweise trägt sie dem Namen „Gesundheitssystem“ … man könnte sich biegen vor Lachen!!!

Wenn es nicht so ernst wäre. Deshalb frage ich mich frei nach Goethe: was mache ich nun, ich armer Tor? … Die Antwort: Ich mache mich auf, wieder eine Frya zu werden! Einen Ort zu schaffen, in dem Leben wieder lebenswert ist. In dem Menschen sich auf freiheitliche Weise unterstützen und keine Angst vor dem Leben mehr haben. Ja, das will ich!

Die Erkenntnis wächst in mir, dass diese ganze Ent-wicklung richtig ist. Sie ist erforderlich für die Bewegung hin zu einer neuen Reifestufe. Wir mussten wohl diesen Weg gehen, den wir bisher gegangen sind. Streckenweise lebten Menschen naturgemäß, jedoch unbewusst, dann immer mehr ins Materialistische und Technische gehend – und nun steht eine nächste Stufe der Spirale an: naturgemäßes Leben in Bewusstheit! Dafür ist es wertvoll, diesen mächtigen Prozess, in dem wir uns gerade befinden, zu durchlaufen und die lebensförderlichen Schritte zu finden, die uns anheben zu einer neuen Harmonie des Seins. Im Einklang mit uns selbst und der ganzen uns umgebenden Natur und Mitwelt.

Dafür, diese Schritte mitgestalten zu können, bin ich dankbar! Und ich bitte die weltliche und die geistige Welt um volle Unterstützung all derer, die sich in diesem Sinne auf den Weg machen!

Namasté – ich sehe das Licht in UNS, in dem wir alle EINS sind!

Gabriele

Siehe dazu auch die YouTube-Videos

1/3-OLH: https://youtu.be/whG4Ug7UXQk

2/3-OLH: https://youtu.be/j05ESjirl4s

3/3-OLH: https://youtu.be/TUfUyZPUSvc