Nun stehen wir an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Für jeden Einzelnen von uns wird es Zeit, das alte Gewand abzulegen, eine Weile in sich hineinzuhorchen, die tiefsten Sehnsüchte zu ergründen und die eigene innere Stimme zu finden. Wir müssen die Initiation, die uns unsere Kultur versagt, selbst vollziehen.
(aus dem Buch: Amo Ergo Sum von Christina Kessler)

Frei sein bedeutet, zu erwachen und zu erkennen, wer du wirklich bist. Doch um zu sehen, wer du wirklich bist, musst du bereit sein, dem den Rücken zu kehren, der du nicht bist. Es ist sehr einfach.
(aus dem Buch: Lied der Freiheit von Eli Jaxon-Bear)

Jetzt gehört mein Leben mir – Meine Zeit auf Erden ist so kurz – Meine Sehnsucht bringt mich hierher – Was mir fehlte und was ich bekam – Es ist der Weg, den ich wählte – Mein Vertrauen liegt unter den Worten – Es hat mir ein kleines Stück gezeigt – Vom Himmel, den ich noch nicht fand – Ich will spüren, dass ich lebe – Jeden Tag, den ich habe – Ich will leben, wie ich es will – Ich will spüren, dass ich lebe – Wissen, ich war gut genug – Ich habe mein Selbst nie verloren – Ich habe es nur schlummern lassen – Vielleicht hatte ich nie eine Wahl – Nur den Willen, zu leben – Ich will nur glücklich sein – Dass ich bin, wie ich bin – Stark und frei sein – Sehen, wie die Nacht zum Tag wird – Ich bin hier – Und mein Leben gehört nur mir – Und der Himmel, den ich suchte – Den finde ich irgendwo – Ich will spüren – Dass ich mein Leben gelebt habe. (Übersetzung von Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel“)

„Einfachheit ist kein Ziel … der Kunst, aber man gelangt zu ihr, ohne es zu wollen, indem man sich dem Wesentlichen nähert.“

„… Einfachheit ist im Grunde Komplexität, man muss ihr Wesen erkennen, um ihre Bedeutung zu verstehen.“ (beide Zitate von C. Brancusi )

Um der Liebe willen werden alle Verbrechen begangen und alle Kriege gekämpft, ihretwegen lieben und hassen sich die Menschen. Um der Liebe willen besteigen wir Berge und erforschen die Tiefen der Meere. Alles menschliche Tun, sogar die Sünde, ist eine Suche nich IHR, nur sucht man meistens dort, wo sie am wenigsten zu finden ist. In jedem Inneren leuchtet die gleiche Flamme, brennt der gleiche Durst. Jedes Herz ist von diesem Pfeil durchdrungen. Überall suchen wir nach IHR, auf Festen und Reisen, in Kinos und Bars und doch finden wir SIE einzig und allein in uns selbst. (Ernesto Cardenal)

Lege die Bitterkeit ab, denn Du warst nur nicht der Größe des Schmerzes gewachsen, der Dir anvertraut war. In Deinem Herzen trägst Du den Schmerz der Weltmutter. (Sufispruch)

Was zu der Liebe Preis ich je ersann, verstummte, als die Liebe selbst begann. Wo die Liebe erwacht, stirbt das Ich, der dunkle Despot. (Rumi)

Der Schmerz verschenkt seine Heilkraft dort, wo wir sie nicht vermuten. (Martin Heidegger)

Bald bin ich licht, bald bin ich trüb, bald hart, bald weich, dann bös, dann gut. Bin Sonn und Vogel, Staub und Wind, so Mond als Kerze, so Strom wie Glut, bin arger Geist, bin Engelkind – Alles, alles ist gut. (Rumi)