Ent-Wicklung

Die Fryas – eine Erfindung? Nein … ein starker Ansporn!

Noch heute gibt es in Friesland den Aufruf: Eala Frya Fresena! Steht auf, ihr freien Friesen!

So müsst ihr wissen, dass es einmal eine Zeit gab (vor Beginn unserer christlichen Zeitrechnung) – unsere Geschichtsschreiber haben sie leider vergessen (müssen) – in der in ganz „Europa“ Menschen lebten, die sich die Fryas, die Freien, nannten. Starke, gesunde, kreative und sehr individuelle Menschen, die in Dorfgemeinschaften lebten und sich gegenseitig unterstützten. Immer wieder gingen Dorfmitglieder von Zeit zu Zeit zu Fuß oder zu Pferd auf Reisen, um neue Dinge zu erleben, den eigenen Horizont zu erweitern und Handel zu treiben. Ja, diese frühen Völker standen in Kontakt zueinander. Manchmal waren Menschen 2-3 Jahre unterwegs, knüpften dabei neue Kontakte und lebten zeitweise mit anderen Sippen.

Was alle vereinte war, dass sie matriarchale Regeln hatten: jeder Mensch, jede Familie hatte ein Stück Land, auf dem er alles anbaute, was er für sein Leben brauchte, auf dem er Tiere halten konnte. Das war damals kein „Grundrecht“, sondern Grundlage eines guten Zusammenseins! Damit war jeder unabhängig und konnte sein Leben gestalten, wie es seinen Neigungen entsprach.

Die „Mutter“ wurde angerufen bei Uneinigkeiten. Ihre Gesetze waren die Gesetze der Natur und Regeln gab es ausschließlich zur Erhaltung von Freiheit, Individualität und lebendiger, unterstützender Gemeinschaft. Auch die Könige unterlagen diesen Regeln. Regierten sie nicht förderlich für ihre Landesmenschen, wurden sie abgesetzt. Man wusste auch, dass eine Mehrheit irren konnte!

Natürlich gab es Krankheiten und Tod. Das gehörte zum Leben, was man für die heutige Zeit nicht mehr sagen kann. Es scheint so, als ob heute alle Welt in Panik davor ist, krank zu werden und zu sterben. Woran liegt das? Was war damals anders?

Damals waren die Menschen Teil der Natur und verehrten sie in Wralda als der Quelle allen Lebens und aller Dinge. Sie sorgten sich nicht um die Zukunft, sondern lebten ihr Leben in Freiheit, Frieden und „Minne“.

Niemand konnte die Menschen damals mit Werbesprüchen und Glaubensbekenntnissen locken. Diese Menschen prüften, ob ihnen etwas gut tat, oder nicht. Sie ließen sich nicht einfangen von Verlockungen, sondern achteten immer darauf, ob es ihrer Freiheit diente oder nicht. Denn sie wussten sehr klar: wenn sie selbst nicht frei und unabhängig waren, waren sie nicht gesund. Wenn sie nicht gesund waren, konnten sie auch die anderen nicht mit ihrer Kraft unterstützen.

Dass es dennoch damals Machtwillige gab und auch Leichtgläubige, die sich hinters Licht führen ließen, sehen wir heute, denn dies ist der Preis der Freiheit. Sie gilt auch für die Machtdürstigen der Welt. Diese erkannten immer mehr, wie sie andere beeinflussen konnten – durch Schmeicheleien, Hinterlistigkeit und angsteinflößende andauernde Berieselung mit Negativbotschaften. Wenn man heutzutage die sogenannten „Nachrichten“ im Fernsehen betrachtet, ist das nichts anderes! Andauernde Berieselung mit Negativbotschaften, die uns in Angst halten! Falsche Schmeicheleien, welche eine andauernde Beschäftigung mit krankmachender Arbeit und andauerndes Funktionierenmüssen und Erfolg-haben-müssen verursachen. Hinterlistiges Schaffen von Abhängigkeiten, welche ein andauerndes rennen um Geld und Konsumgüter verursachen, etc.… … …

Und immer genauer haben die Macht- und Geldgierigen der Welt ihre Macht erkannt und erweitert. Bis wir heute schlußendlich eine Art Geld- und Medizin-Diktatur haben, der sich sehr viele Menschen unterordnen. Und witzigerweise trägt sie dem Namen „Gesundheitssystem“ … man könnte sich biegen vor Lachen!!!

Wenn es nicht so ernst wäre. Deshalb frage ich mich frei nach Goethe: was mache ich nun, ich armer Tor? … Die Antwort: Ich mache mich auf, wieder eine Frya zu werden! Einen Ort zu schaffen, in dem Leben wieder lebenswert ist. In dem Menschen sich auf freiheitliche Weise unterstützen und keine Angst vor dem Leben mehr haben. Ja, das will ich!

Die Erkenntnis wächst in mir, dass diese ganze Ent-wicklung richtig ist. Sie ist erforderlich für die Bewegung hin zu einer neuen Reifestufe. Wir mussten wohl diesen Weg gehen, den wir bisher gegangen sind. Streckenweise lebten Menschen naturgemäß, jedoch unbewusst, dann immer mehr ins Materialistische und Technische gehend – und nun steht eine nächste Stufe der Spirale an: naturgemäßes Leben in Bewusstheit! Dafür ist es wertvoll, diesen mächtigen Prozess, in dem wir uns gerade befinden, zu durchlaufen und die lebensförderlichen Schritte zu finden, die uns anheben zu einer neuen Harmonie des Seins. Im Einklang mit uns selbst und der ganzen uns umgebenden Natur und Mitwelt.

Dafür, diese Schritte mitgestalten zu können, bin ich dankbar! Und ich bitte die weltliche und die geistige Welt um volle Unterstützung all derer, die sich in diesem Sinne auf den Weg machen!

Namasté – ich sehe das Licht in UNS, in dem wir alle EINS sind!

Gabriele

Siehe dazu auch die YouTube-Videos

1/3-OLH: https://youtu.be/whG4Ug7UXQk

2/3-OLH: https://youtu.be/j05ESjirl4s

3/3-OLH: https://youtu.be/TUfUyZPUSvc

Geliebte Praxisräume adé

Nach vielen Stunden des Spürens und Fühlens, des Denkens und Erwägens sind wir zum Entschluss gekommen, dass wir unsere Praxis zur Zeit nicht weiterführen werden. Bis zum 31.08.21 sind wir noch in der Rathausstraße 7, danach werden wir erstmal in die Stille gehen.

Ein weinendes Auge … wir sind traurig über die Schließung, bedingt durch die momentane C-Situation, denn diese würde uns dazu zwingen, Kontrolle über Dich auszuüben und Tests oder Impfung von Dir zu verlangen. Wir wollen uns nicht einspannen lassen in ein politisches Geschehen, das wir sehr kritisch betrachten.

Ein lachendes Auge … wir stehen zu uns und fahren fort, eine Welt zu erschaffen, die wir als lebenswert erachten. Es ist eine chaotische Zeit, durch die wir gerade durchgehen. Wir haben jetzt als Menschheit die Möglichkeit, auf der Entwicklungsspirale einen Sprung „nach oben“ zu machen, und dazu wollen wir beitragen.

Auch wenn erstmal wieder eine Leere, ein Nichtwissen entsteht, ist es doch so, dass genau dies sein muss, um „alte Speicher“ zu leeren und Platz zu schaffen für das Neue!

Wir werden berichten, wie es weitergeht!

Herzlichst, Gabriele

I had a dream …

I had a dream …

Vor Jahren hatte ich einen aufwühlenden Traum. Ich sah zwei tiefe Löcher in der Erde, in denen ganz unten je ein Kind umwickelt mit starken Seilen lebelos da lag. Über den Löchern saß ein gramgebeugter Mann, der herzzerreißend schrie! Die Szene wechselte und ich war in einer Art Kirche. Es gab Tische und Bänke, an denen viele Menschen saßen. Sie luden mich ein, bei Ihnen Platz zu nehmen. Ich spürte jedoch, dass ich dies nicht wollte. Ich begab mich auf die Suche nach meinem Platz, von dem aus ich einen klaren Blick haben und meine Kraft spüren konnte.

Damals wußte ich es noch nicht, dass dieser Traum der Startschuss für die größte Veränderung in meinem Leben war. Ich war aufgewacht! Ich konnte erkennen, welche Fesseln mein Leben behinderten. Mir wurde mit der Zeit immer klarer, dass ich mich in vielen Lebensbereichen hinten an gestellt hatte. Mir wurde klar, dass ich aufbrechen mußte, um der Sehnsucht meines Herzens nach Lebendigkeit und Sinn zu folgen.

Seither ist viel geschehen. Mein Leben hat sich auf vielerlei Weise geändert. Ich durfte erkennen, wer ich wirklich bin. Tiefe innere Glaubenssätze zu entdecken, half mir, eine große Übersicht zu gewinnen und mich mehr und mehr in das Leben hinein zu entspannen. Mein individuelles Sein bekam so viel mehr Kraft, Lebendigkeit und Herzenstiefe.

Diesen „Weg“ mag ich Dir gerne zur Verfügung stellen. Ich lade Dich ein: hab den Mut für Veränderungen! Denn wenn ich, wenn Du, wenn möglichst viele Menschen sich selbst wieder lieben lernen und damit ihre wirkliche Kraft wiederentdecken, wird Wandel geschehen.

Nimm Kontakt mit mir/uns auf: willkommen@inspirit-life.de oder 07675-9291099

In Liebe, Gabriele

www.inspirit-life.de

Yoga im Jahreskreis – Frühjahr

Sich neu verwurzeln

„Und wie ein Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt euer Herz vom Frühling. Traut euren Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen.“ Khalil Gibran

Sich neu verwurzeln. Ein Satz, der durch die Corona-Zeit gerade sehr aktuell ist. Es ist so klar zu erkennen, wie viele Menschen den Kontakt zu ihren Wurzeln, zu ihren ureigenen Stärken und Kräften, zu ihrer Handlungsfähigkeit verloren haben. Schon lange sind wir gesellschaftlich auf einem Weg, der uns in diese Hilflosigkeit gebracht hat. Getrieben von den äußeren Anforderungen sind wir seit Langem unseres Gefühls für uns selbst und dem was uns tut gut beraubt. Funktionierend und uns überfordernd übergehen wir nicht nur die Signale unseres Körpers, schädigen uns damit immer mehr, wir haben dazu noch den Kontakt zur Natur verloren, dessen Teil wir sind!

Jetzt, in dieser Corona-Krise bemerken wir dies. Möglicherweise musste diese Krise kommen, damit wir wieder wach werden für uns und unsere Mitwelt!

Yoga im Jahreskreis – Frühjahr – Sich neu verwurzeln – mit diesem Kurs möchte ich Dich also einladen, Deine Wurzeln neu wahrzunehmen. Was stärkt Dich wirklich? Was nährt Dich? Woraus beziehst Du Deine Kraft? Wie bemerkst Du, dass Du Dich über- oder auch unterforderst … und welche Möglichkeiten der Veränderung hast Du?

Wie immer werden wir neben „spürigen“ Yogaübungen auch jahreszeitliche Themen in Form von Geschichten, Gedichten, Liedern, Tänzen etc. aufnehmen und damit der Qualität dieser Jahreszeit als auch der momentanen Ereignisse nachspüren.

Du wirst Deinen Körper erfahren lernen als einen wunderbaren Verbündeten, der Dich beständig und verlässlich auf DEINEN Weg bringen will. Lerne, ihm wieder zu lauschen, damit Du kraftvoll verwurzelt in Dir Deine Träume wieder wahrnimmst und Deinen Lebensweg wieder gehen kannst.

Alles Liebe, Gabriele

Als ich mich selbst zu lieben begann

Als ich mich selbst zu lieben begann

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, verstand ich, wie sehr es jemanden beeinträchtigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzuzwingen, auch wenn ich eigentlich weiß, dass der Zeitpunkt nicht stimmt und dieser Mensch nicht dazu bereit ist – und das gilt auch, wenn dieser Mensch ich selber bin. Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich gelassen sein. Heute weiß ich: Das nennt man SELBSTVERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EINFACHHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es ERFÜLLUNG.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Doch als ich es mit meinem Herzen verbunden hatte, wurde mein Verstand ein wertvoller Verbündeter. Diese Verbindung nenne ich heute WEISHEIT DES HERZENS.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

(Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag)

Göttliche Unruhe

Göttliche Unruhe

Da gibt es eine Lebendigkeit, eine Lebenskraft, eine Energie, einen Auftrieb, ja eine Aufregung, die durch Dich in Taten übersetzt werden will, und weil es Dich in aller Ewigkeit nur ein einziges Mal gibt, ist dieser Ausdruck einmalig und einzigartig.

Wenn Du ihn blockierst, wird er niemals durch ein anderes Wesen zum Ausdruck kommen können. Er wird verloren gehen. Die Welt wird ihn nicht zur Verfügung haben.

Es liegt nicht in Deinem Ermessen, darüber zu urteilen, wie gut diese Kraft ist oder wie wertvoll. Es steht Dir nicht zu, sie mit anderen zu vergleichen. Es ist Deine Aufgabe, diese Kraft sauber, klar und direkt zu erhalten, Dich als Kanal dafür offen zu halten.

Du musst nicht einmal an Dich selbst glauben oder an Deine Arbeit. Bleib offen und achtsam für das, was Dich antreibt und motiviert. Halte den Kanal offen und nutze Deine Gaben.

Es gibt keine echte Zufriedenheit – niemals!

Es gibt nur eine wunderliche göttliche Unzufriedenheit, diese gesegnete Unruhe, die uns weitermarschieren lässt und die uns lebendiger macht.

Und manchmal braucht es einen Tritt zum Weitergehen!“

(übersetzt aus Paul Hawkens Buch „Blessed Unrest“. Er zitiert aus „Dance to the Piper“ Martha Graham and Agnes de Mille)

Ohne Worte 😉 … dieser Text braucht keine Erklärung. Er ist einfach wundersam wunderbar weise! Hab viel Freude beim Lesen und Verinnerlichen!

Cremige Mangoldsuppe

Mangold mal auf andere Art – als lecker-cremige Suppe

Grad konnte ich den ersten Mangold ganz frisch ernten und ich habe damit eine leckere Suppe zubereitet. Sie schmeckt einfach hervorragend … finde ich auf jeden Fall 🙂

Was Du brauchst – für 2-3 Leckermäuler:

600 g Mangold, 1 gr. Zwiebel, 1 gr. Knoblauchzehe, 4 Trockenpflaumen, 2 EL Butter, 600 ml Gemüsebrühe, 400 ml Kokosmilch, 1 EL Senfkörner, 1 TL Korianderkörner, gem. Pfeffer, Salz, 1 kl. getr. Chilischote, 1 TL süßen Curry

Zubereitung:

Mangold putzen, ggf. waschen und mit Stielen in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden.

Butter erhitzen, Senf- und Korianderkörner hineingeben und warten, bis die Senfkörner anfangen zu springen. Zwiebeln, Knoblauch, gem. Pfeffer, zerkleinerte getr. Chili und kleingeschnittene Trockenpflaumen dazugeben und ca. 2 Minuten mit anschwitzen. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Mit Salz und Curry würzen und alles fein pürieren. Fertig. Die jetzt schön cremige Suppe kann serviert werden!

Guten Appetit wünscht Gabriele 🙂

inspirierende Zitate

Nun stehen wir an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Für jeden Einzelnen von uns wird es Zeit, das alte Gewand abzulegen, eine Weile in sich hineinzuhorchen, die tiefsten Sehnsüchte zu ergründen und die eigene innere Stimme zu finden. Wir müssen die Initiation, die uns unsere Kultur versagt, selbst vollziehen.
(aus dem Buch: Amo Ergo Sum von Christina Kessler)

Frei sein bedeutet, zu erwachen und zu erkennen, wer du wirklich bist. Doch um zu sehen, wer du wirklich bist, musst du bereit sein, dem den Rücken zu kehren, der du nicht bist. Es ist sehr einfach.
(aus dem Buch: Lied der Freiheit von Eli Jaxon-Bear)

Jetzt gehört mein Leben mir – Meine Zeit auf Erden ist so kurz – Meine Sehnsucht bringt mich hierher – Was mir fehlte und was ich bekam – Es ist der Weg, den ich wählte – Mein Vertrauen liegt unter den Worten – Es hat mir ein kleines Stück gezeigt – Vom Himmel, den ich noch nicht fand – Ich will spüren, dass ich lebe – Jeden Tag, den ich habe – Ich will leben, wie ich es will – Ich will spüren, dass ich lebe – Wissen, ich war gut genug – Ich habe mein Selbst nie verloren – Ich habe es nur schlummern lassen – Vielleicht hatte ich nie eine Wahl – Nur den Willen, zu leben – Ich will nur glücklich sein – Dass ich bin, wie ich bin – Stark und frei sein – Sehen, wie die Nacht zum Tag wird – Ich bin hier – Und mein Leben gehört nur mir – Und der Himmel, den ich suchte – Den finde ich irgendwo – Ich will spüren – Dass ich mein Leben gelebt habe. (Übersetzung von Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel“)

„Einfachheit ist kein Ziel … der Kunst, aber man gelangt zu ihr, ohne es zu wollen, indem man sich dem Wesentlichen nähert.“

„… Einfachheit ist im Grunde Komplexität, man muss ihr Wesen erkennen, um ihre Bedeutung zu verstehen.“ (beide Zitate von C. Brancusi )

Um der Liebe willen werden alle Verbrechen begangen und alle Kriege gekämpft, ihretwegen lieben und hassen sich die Menschen. Um der Liebe willen besteigen wir Berge und erforschen die Tiefen der Meere. Alles menschliche Tun, sogar die Sünde, ist eine Suche nich IHR, nur sucht man meistens dort, wo sie am wenigsten zu finden ist. In jedem Inneren leuchtet die gleiche Flamme, brennt der gleiche Durst. Jedes Herz ist von diesem Pfeil durchdrungen. Überall suchen wir nach IHR, auf Festen und Reisen, in Kinos und Bars und doch finden wir SIE einzig und allein in uns selbst. (Ernesto Cardenal)

Lege die Bitterkeit ab, denn Du warst nur nicht der Größe des Schmerzes gewachsen, der Dir anvertraut war. In Deinem Herzen trägst Du den Schmerz der Weltmutter. (Sufispruch)

Was zu der Liebe Preis ich je ersann, verstummte, als die Liebe selbst begann. Wo die Liebe erwacht, stirbt das Ich, der dunkle Despot. (Rumi)

Der Schmerz verschenkt seine Heilkraft dort, wo wir sie nicht vermuten. (Martin Heidegger)

Bald bin ich licht, bald bin ich trüb, bald hart, bald weich, dann bös, dann gut. Bin Sonn und Vogel, Staub und Wind, so Mond als Kerze, so Strom wie Glut, bin arger Geist, bin Engelkind – Alles, alles ist gut. (Rumi)

Fenchelsuppe

Fenchelsuppe … soooooo lecker 🙂

In unserem kleinen Garten wächst und gedeiht alles gerade wunderbar! Unter anderem auch die Fenchelpflänzchen, die jeden Tag ein wenig kräftiger werden. Ich freu mich darauf, sie zubereiten zu können!

Da ich Suppen aller Art sehr mag, hier das Rezept einer meiner Lieblingssuppen: Fenchelsuppe mit Meerrettich und wer mag, mit Young Living Ölen (Pluslinie) verfeinert

Für 3-4 Leckermäuler brauchst Du: 350 g Fenchel (bereits geputzt); 4 gehäufte EL Haferflocken; 5 Stängel Frühlingszwiebeln; 2 EL Olivenöl; 1 TL Salz; 800 ml Wasser; 1 Tropfen YL Lemon+ Öl (oder 2 Rädchen Zitrone); 1 Tropfen YL Fennel+ Öl (oder 1 TL Fenchelsamen); 1 gehäufter TL Meerrettich.

So wird die Suppe zubereitet: Fenchel in Stücke schneiden. Im Öl etwas andünsten. Wasser und Salz dazugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann kommen dazu die Frühlingszwiebeln (hebe ein paar Röllchen für die Deko auf), die Haferflocken, wenn Du keine YL Öle verwendest, auch Fenchelsamen und Zitronenrädchen. Und alles dann noch weitere 8-10 Minuten leicht kochen lassen.

Danach alles pürieren (Zitronenrädchen vorher rausnehmen). Schmecke bei Bedarf nochmal mit Salz ab, nimm den Topf von der Herdplatte, und rühre – wenn Du YL Öle verwendest, jetzt YL Fennel+ Öl und YL Lemon+ Öl ein – und ganz zum Schluss noch den Meerrettich. Restliche Frühlingszwiebelringe als Deko obendrauf.

Prima am Abend, leicht und sanft zumMagen. Genieße die Suppe mit einem feinen selbstgemachten Dinkelbrot oder einer leckeren Anisbrezel (Rezept folgt).

Guten Appetit wünscht Gabriele 🙂

Die Geschichte vom Apfelstern

Und auch heute wieder – zu Maria Lichtmess, Brigid, Imbolc … wie auch immer ihr diesen lichtvollen Tag benennen wollt –  eine wunderschöne Geschichte über das Licht in Dir: Wer bin ich wirklich. Was steckt wirklich in mir. Viel Freude beim Lesen und entdecken …

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da wuchs in einem Obstgarten an einem Apfelbaum ein junger Apfel. Jede Nacht blickte er auf zum Himmel und bewunderte die glänzenden, strahlenden Sterne. In einen ganz bestimmten Stern hatte er sich sehr verliebt. Und er wünschte sich nichts mehr, als diesem wunderschönen Stern nahe sein zu können. Dann erst könnte er glücklich sein. 
Eines Nachts trug er Gott seinen großen Wunsch vor. Und Gott fragte: „Was genau wünscht du dir?“ Ohne zu Zögern wünschte sich der Apfel, am obersten Zweig seines Baumes hängen zu dürfen, um seinem Stern näher zu sein. Gott sprach: „Du brauchst dies nicht, um glücklich zu sein!“ Aber er erfüllte dem Apfel diesen Wunsch.
Der junge Apfel verstand seine Worte nicht, war für´s erste zufrieden. Er wuchs kräftig und wurde ein wunderschöner roter Apfel.
Sein sehnlicher Wunsch, seinem Stern noch näher zu sein, brannte jedoch unverändert weiter in ihm.
Und so sprach er eines Nachts wieder mit Gott: „Schau nur, lieber Gott! Wie hart ich gearbeitet habe und wie groß und schön ich gewachsen bin. Dennoch fühle ich immer noch diese Sehnsucht in mir. Kannst du mir einen weiteren Wunsch erfüllen, und mich auf den höchsten aller Berge bringen, damit ich meinem Stern noch näher sein kann?“ Und weil der Apfel ihn irgendwie rührte, erfüllte Gott ihm auch diesen Wunsch.
Der Apfel war eine Weile ganz glücklich, sich so nah seinem Stern zu wissen. Da begann die Sehnsucht, erneut in ihm aufzuflammen: „Ach könnte ich doch ganz bei meinem Stern sein …“  und er sprach seine Bitte aus. „Aber mein lieber Apfel“, sprach Gott da verwundert, „du brauchst das alles nicht, um glücklich zu sein. Denn was du begehrst, hast du schon längst in dir! Schau doch einmal nicht nach außen, sondern in dich hinein! Dort wirst du einen ganz besonderen, geheimen und wunderbaren Stern finden, der genauso schön ist wie die Sterne, die es am Himmelszelt gibt!“ Der Apfel blickte tief in sein Inneres und … ja, er erkannte, dass er den Stern, nach dem er sich so sehr sehnte, schon immer in seinem Innern trug. 

Take an apple round and red,
don´t slice down, slice through instead.
Right inside it you will see,
a star as pretty as can be,
a special star for you and me.
Und was bringt mir das jetzt? wirst Du Dich vielleicht jetzt fragen? Ich fühle keinen Stern in mir. Mir geht es gar nicht gut, ich habe Ängste etc. … und ich bräuchte eher einen Stern im Außen, der mir einen guten Weg für mein Leben weist.
Ja. Das kann ich gut verstehen. Sehr lange habe ich genauso gedacht. Bis mir tatsächlich ein guter Stern (meine Intuition) einen Weg gezeigt hat. Den Weg zu mir. Als Mensch, der sich öfter mal selbst auf der Leitung steht, habe ich für diesen Weg viele Jahre gebraucht. Das muss aber nicht so sein.
Wenn Du etwas tun möchtest, um „raus aus Deiner Box“ zu kommen, um Deinen inneren Stern zu entdecken, melde Dich. Sei mutig! Du bist es WERT ♥
In Liebe, Gabriele